Bei zwei Kundenrechnern habe ich sowohl Windows 10 als auch Devuan Linux installiert – und beide Notebook-Typen einmal genau verglichen.

Beide sind sehr klein. Das X200s hat noch den „runden“ ThinkPad-Stecker, das X250 schon den eckigen.

Beide sehen wertig aus.

Der Akku läßt sich bei beiden entnehmen.

Aber beim Aufklappen schon die Unterschiede:

  • das X200s hat eine bessere Tastatur mit mehr Hub. Außerdem gibt es eine LED-Statusleiste mit Anzeigen: Festplatte, Batterie, ein. Außerdem ein „ThinkLight“.
  • das X250 hat eine flache, weniger wertig wirkende Tastatur. Außerdem fehlt die LED-Statusleiste und das „ThinkLight“.

Beide sind aber flüsterleise.

Die Unterschiede von Windows:

  • X200s: 3 GB RAM, ich habe Windows 10 32-Bit installiert. Umfang der über das „Media Creation Tool“ heruntergeladen 22H2-Version: 3,54 GB

Genauere Vor- und Nachteile:

  • X250: Das „Klicken“ des Touchpads ist sehr laut. Es gibt aber noch über dem Touchpad einen kleinen Bereich mit noch einmal „extra“ Maustasten. Diese sind sehr leise. Beim X200s gibt es diese auch. Allerdings komme ich oft aus Versehen auf die Leertaste und nicht die linke Maustaste. Aber vielleicht geht das auch nur mir so.
  • X200s: Es gibt kein Touchpad, nur diesen Stift.

Wie läuft es konkret mit Updates ab?

  • www.lenovo.de
  • „Cookie-Banner“, das man wegclicken muß, weil es sich komplett über die WWW-Seite legt. „Nein, danke, nur notwendige Cookies“ in der Mitte, links „Cookie-Einstellungen“, rechs „Cookies akzeptieren“.
  • Oben ein weiteres Banner „Der Support für Windows 10 ist zu Ende. Erleben Sie ein Mehr an Sicherheit, Produktivität und Spitzenleistungen dank Windows 11. Jetzt upgraden.“ – ebenso weggeclickt.
  • „Support“ – es geht rechts. wo vorher ein „Chat“-Angebot war, ein Fenster komplett auf mit „Lenovo Online Verkauf / Venkata / Auf der Suche nach Kaufberatung? Chatten Sie mit uns.“. Das Fenster geschlossen. Es kam „Sind Sie sicher?“. Ja, ich bin sicher. (ich betreue u.a. auch Personen mit Einschränkungen oder Handicaps und ich habe es nie verstanden, daß die EU diese „Cookie-Banner-Gesetzgebung“ forciert hat. Ich kann es auch heute noch nicht verstehen, daß im Jahr 2026 alle möglichen Fenster geschlossen werden müssen. Für Menschen mit einer Sehbehinderung ist dies eine erhebliche Erschwernis. Es wäre wahrscheinlich für die Inclusion von Behinderten besser gewesen, die EU hätte komplett auf ihre Gesetzgebung verzichtet.
  • Den Punkt „Updates“ nicht gefunden.
  • „Services“ – hier gibt es zwar (ganz am Ende) die Punkte „Kostenpflichtige Reparatur“ und „Echte Lenovo-Teile“, aber keine Updates.
  • Dann ganz unten unter „Products and Services“ auf „Notebooks“. Dort gibt es ganz unten noch einmal „Support“, dann auf „PC“, dann auf „Produkt finden“, dann kommt ein kleines Fenster „support.lenovo.com möchte (Schlüssel-Symbol) auf andere Apps und Dienste auf diesem Gerät zugreifen“. Ich kann „Blockieren“ oder „Zulassen“. Noch ein Fenster geht auf, „Ich habe die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Lenovo-Datenschutzerklärung der Lenovo Service Bridge gelesen und stimme ihr zu“ (nebenbei bemerkt: derartige Kästchen halte ich inzwischen für eine reine „juristische Fiktion“, ich kenne niemand, der dies durchliest. Wenn ich es es beim Kunden immer vorführe und darauf hinweise, schütteln alle nur mit dem Kopf. Ein gutes Beispiel für mich, das ich oft anführe, wie weit sich die juristische Interpretation von der Realität entfernt hat).
  • Die „Lenovo Service Bridge“ konnte irgendwie nicht gestartet werden, dafür kam oben noch einmal ein „Cookie-Banner“, den ich nicht wegclicken konnte, weil das Lenovo-Fenster den Focus hatte.
  • Man kann aber auf „hier“ klicken und den Download extra auslösen. Was aber auch nicht funktionierte. Es gibt aber ein weiteres Fenster, „noch einmal versuchen“, dann ging es.
  • Dann allerdings konnte ich „Lenovo Service Bridge“ nicht installieren.
  • Seltsamerweise wurde dann aber im Browser die Seriennummer des Notebooks angezeigt. Vielleicht ist das auch die „Bridge“ und kein eigenes Programm.
  • Rechts unten kam dann die „virtuelle Assistentin Lena“, die meinte „Es sieht so aus, Sie wollen nach Treibern suchen?“ – ich klickte es weg.
  • Dann „Scannen“, noch einmal mußte ich auf „Erlauben“ klicken.
  • Es kam ein Fenster „System-Update“, man mußte noch einmal etwas installieren.
  • An dieser Stelle denke ich mir, hoffentlich hat das BSI das auch alles geprüft.
  • Es wurden schließĺich drei Updates angezeigt: „Intel Management Engine Software – 10 [64]“ (Version 1932.12.0.1298, „Kritisch“), „Intel HD Graphics Driver – 10 [64]“ (Version 20.19.15.5126″, „Kritisch“), „Intel Rapid Storage Technology Driver – 10 [64]“ (Version 14.8.10.1055, „Empfohlen“).

Weil ich die Akkuladung auf 80 % begrenzen wollte, habe ich nach „Lenovo Vantage“ gesucht. Unter Windows 10 läßt sich dies nicht einstellen.

Aber nichts gefunden unter der händischen Auswahl der Treiber.

Dann „Lenovo Vantage“ in eine Suchmaschine eingegeben, auf die entsprechende Lenovo-Seite gegangen und dann auf die Schaltfläche geklickt – auch hier passiert nichts. Man klickt und es passiert nichts.

Nach weiterer Recherche ist es offenbar so, daß man „Lenovo Vantage“ aus dem „Microsoft Store“ herunterladen muß. Aha. 475,1 MB. Für eine Batterie-Aufladesteuerung. Große Teile der Programmierung sind meiner Meinung nach vor einigen Jahren falsch abgebogen.

Dann mit den Akkustand anzeigen lassen. Es wird ein „Akku 0“ angezeigt, den es glaube ich gar nicht gibt, alles in rot und auf 0 %.

Weiter wird empfohlen, daß ich einen neuen Akku kaufen soll. Wenn ich auf den Link klicke, kommen nur Netzteile.

Ein Hinweis auf einen Akku-Rückruf kam übrigens nicht.

Bei „Akkuladeverwaltung“, was nur funktioniert, wenn ein Netzteil angeschlossen ist, kommt „Akkustandsanzeiger zurücksetzen“, „Mit dieser Funktion kann ihr Computer die volle Ladekapazität genauer berechnen“.

Dann auch hier nach „Aktualisierungen“ gesucht, interessanterweise kamen zwei:

  • „Lenovo Power and Battery Driver“ (Version 10.2.4.1, 6,03 MB, 9.1.2026)
  • „Lenovo Base Utility“ (Version 9.2.0.7, 14,07 MB, 16.1.2026).

Jedenfalls gab es auch dann nicht die „80 %“-Einstellungsmöglichkeit. Nach einer weiteren Recherche fand ich Hinweise darauf, daß „Lenovo Vantage“ in der Vergangenheit sehr stark umgebaut worden sei, es auch ein „“Lenovo Commercial Vantage“ gäbe und ich denke mir, die Kirche muß im Dorf bleiben, wenn der Kunde es explizit beauftragt, versuche ich es weiter, sonst würde ich, um die Kosten im Rahmen zu halten, hier abbrechen.

Beide eingespielt, weil Microsoft ja keine Windows-10-Updates mehr ausliefert auf diesem System.

Was mich übrigens sehr stört, und ich weiß nicht, wann das genau angefangen hat: Wenn auf Schaltflächen klickt, passiert nichts mehr. Ganz extrem: „Neu starten“ bei Windows Update. Der Mauszeiger ändert sich nicht, der Hintergrund ändert sich nicht – aber nach einigen Sekunden erst kommt eine Reaktion. Hier war man früher weiter. Da hat sich bei der Programmierung und der Benutzeroberfläche etwas verändert.

Als zweites Betriebssystem habe ich installiert:

Oder besser, ich wollte es installieren. Es kam „Can’t lookup blockdev“ und ich habe dann doch wieder 5.0 installiert.

Früher habe ich immer „Debian Linux“ empfohlen für Rechner, die professionell eingesetzt werden und „laufen müssen“. Aufgrund der „systemd“-Problematik neige ich eher zu „Devuan“.

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