Ich schreibe dies deshalb einmal zusammen, weil es genau so gekommen ist, wie ich es befürchtet hatte und genau das eingetreten ist, wovor ich immer gewarnt hatte.

Mein Schwerpunkt liegt auf der

  1. IT-Sicherheitsperspektive
  2. Volkswirtschaftlichen Perspektive für Bayern, Deutschland – und in Grenzen der EU.

Was ist notwendig, um auf einem „großen“ Fernseher über „Magenta TV“ Fußballspiele anzuschauen?

Dazu muß man wissen: Nur „MagentaTV“ hat die Rechte für alle Spiele in Deutschland erworben – zumindest bin ich so informiert. „ARD“ und „ZDF“ haben auch Rechte für einige Spiele, aber eben nicht alle.

Nebenbemerkung:

  • Es gibt eine „Mediathek“ für die ARD und eine für das ZDF. Nur bei einer war es so gut aufbereitet, daß ich sofort die Zusammenfassung eines vergangenen Spiels (USA gegen Paraguay) sehen konnte. Bei der anderen Mediathek fand ich nicht einmal die WM auf Anhieb. Nun gut.

Es hat folgendes nicht funktioniert:

  • „Magenta TV“ über „Apple TV“ – wohl das „Apple TV“ zu alt, ich weiß es nicht.
  • „Magenta TV“ über eine „Amazon TV“-Box: Wohl auch zu alt, ich weiß es nicht
  • „Magenta TV“ über „Casting“ über ein „iPhone“, bei dem „Magenta

Anschließend kann man im „Google Play Store“ über die Suchfunktion die „Magenta TV App“ installieren.

Es kam dann, sinngemäß: „Keine Rechte für den Verbreitungspfad, das Signal ist nicht ausreichend gesichert“.

Also dann das getan, wogegen ich mich immer gesträubt hatte: Den „Android“-Smart-TV in das Internet eingebunden.

  • Als erstes die Systemsoftware aktualisiert. Das ging relativ gut, dauerte aber eine Weile.
  • Dann versucht, die „Magenta TV“-App zu finden. Sie war nicht installiert. Also den „Google Play Store“ aufgerufen.
  • Hier beginnt die Crux: Man muß sich anmelden.

Nun hat ja jeder in der IT bereits mehrere Google-Accounts, aber einem Smart-TV diese Daten „anvertrauen“ – vielleicht bin ich hier skeptischer als andere.

Also mußte ich einen neuen Google-Account anlegen. Das geht soweit relativ problemlos, allerdings kommt man an die Stelle, daß über eine SMS eine Telefonnummer mit angegeben werden muß – dies funktionierte nicht bei einem älteren „iPhone“. Bei einem neueren ging es dann.

Den AGB muß man zustimmen, sonst geht es an dieser Stelle nicht weiter.

Dann ließ sich über den „Google Play Store“ die „Magenta TV“-App installieren.

Hier muß man das Login angeben:

Zwei Möglichkeiten für die Anmeldung:

  1. QR-Code scannen
  2. Im Web: „Wechsel zu telekom.de/tv-login auf deinem Computer oder Smartphone.“ / „Gib den Login-Code ein:“ / Melde dich bei MagentaTV an

Faßt man nun alles zusammen, gibt es mehrere Stellen, die z.B. das „Sehverhalten“ analysieren könnten:

  • der Fernseher selbst
  • „Google“
  • „MagentaTV“.

In der „c’t“ gab es einmal einen längeren Artikel zu „Smart TV“ und den Datenabflüssen.

Ich bin inzwischen für eine ersatzlose Abschaffung der DSGVO. Denn was hat es

  • Bayern / Deutschland / der EU

volkswirtschaftlich gebracht?

Rein empirisch ist eindeutig:

  • der Fernseher wird nicht in Europa produziert
  • „Android“ ist eine US-basierte Unternehmung
  • „Google“ ist eine US-basierte Unternehmung

Die Telekom – immerhin – hat eine recht gute „Magenta TV“-App programmieren lassen oder sogar selbst programmiert. Das würde mich einmal interessieren, ob die Entwicklung ausgelagert wurde. Meine Vermutung ist: Ja.

Es ist also genau so gekommen, wie ich vorhergesagt habe. Aus dem Land der ersten öffentlichen TV-Übertragung, dem Land mit einem starken Verfahren – dem besten wohl – für eine Farb-TV-Übertragung (PAL), wurde ein Land, das keine der Schlüsseltechnologien mehr selbst beherrscht.

Und ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Das liegt nicht am „verlorenen Krieg“, denke ich.

Das liegt daran, daß in Deutschland kaum ein Unternehmen mehr mit ausländischen Unternehmen konkurrieren kann, wenn es industriell produzieren muß oder auf günstige Energie angewiesen ist.

Die Empirie gibt mir recht.

95 % in meinem Umfeld haben das Problem nicht verstanden.

„Starlink“ wird den Markt umwälzen. Ich würde sofort den Glasfaserausbau stoppen, auf jeden Fall würde ich sofort die staatlichen Subventionen dafür stoppen.

Manchmal kann ich es nicht fassen, welche spektakulären Fehlentscheidungen getroffen werden und wie gering volkswirtschaftliches Basiswissen vertreten ist, geschweige denn IT-Basiswissen.

Bayern müßte in meinen Augen sofort das Ruder herumreißen und die DSGVO aussetzen, bis sie sinnvoll überarbeitet wurde. Mein Vorschlag:

  • niemand darf durch überlange AGB gezwungen werden, der Auswertung der Daten oder der Überlassung von Rechten unentgeltlich zuzustimmen
  • Berichtspflichten werden komplett beendet
  • die horrenden Strafen werden abgeschafft. Ich würde in der EU auch kein Unternehmen mehr gründen, so lange diese Strafen im Raum stehen.

Dies gilt alles nicht für Vorsatz, Datenmißbrauch etc. Dies war aber bereits durch andere Gesetze abgedeckt

Es gab einige „Datenskandale“ oder „Rechner-Absturz-Skandale“ in der Vergangenheit, hier gab es keine EU-Strafen, soweit ich weiß, die dem Endanwender oder dem Geschädigten zugute kamen.

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