Künstliche Diamanten und die Auswirkungen auf die Schmuckbranche aber vor allem auf den technischen Sektor

Jeder weiß, daß Diamanten sehr hart sind. Fast alle wissen auch, daß künstliche Diamanten wichtig sind für das Trennen von Materialien.

Seit langem werden künstliche Diamanten hergestellt.

Nun scheint aber ein Epochenwechsel bevorzustehen:

  • nicht erst seit dem Film „Blood Diamond“ sehen viele Diamanten als kritisch.
  • Wer sich dafür interessiert hat, auch aus sozialökonomischer Perspektive, kennt die Geschichte hinter dem Slogan „Diamonds are forever„, dem Quasi-Monopol, der künstlichen Verknappung etc. Es wäre eine konsumsoziologische Doktorarbeit oder Habilitationsschrift über dieses „Veblen-Gut“ in der Soziologie in meinen Augen überfällig.
  • auch Experten können künstliche Diamanten nur noch sehr schwer oder gar nicht von natürlichen Diamanten unterscheiden, Kriterium scheint gerade die „Imperfektion“ zu sein, aber ähnlich wie in der KI wird man auch Diamanten „dotieren“ können, so daß auch das schwierig werden wird.
  • Diamanten haben eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit: 2300 gegenüber 240-401 bei Kupfer und 429 bei Silber. Gold hat übrigens nur 314 (alle Angaben von „wikipedia.de“ bei 0 °C und in der Einheit „W / (m * K)“.

Das bedeutet: Sobald jemand in der Lage ist, eine industrielle Massenproduktion von Diamant-Kühlkörpern oder Diamant-„Wärmeleitpaste“ oder Diamant-Wärmeleitern herzustellen, wird das auch Auswirkungen auf die IT-Industrie haben, denn ICs müssen gekühlt werden und bei einer leistungsfähigeren Kühlung sind letztlich höhere Leistungen und wohl auch noch höhere Taktraten möglich.

Ich möchte hiermit auf das Video hinweisen von „Statrys“:

Man muß nicht allen seinen Thesen zustimmen, ich glaube z.B. nicht, daß dies ein „großer“ Plan ist oder an irgend eine Verschwörungstheorie.

Fakt ist aber, daß seit dem 8. November 2025 (ich habe es selbst recherchiert und beziehe mich hier auf „tagesschau.de“) eine Exportlizenzpflicht eingeführt wurde und China nunmehr – ähnlich wie bei seltenen Erden – den Markt für Exportdiamanten mehr oder weniger kontrolliert.

Seit Jahren habe ich immer wieder darauf hingewiesen, daß Deutschland ein Rohstoffproblem hat. Daß dies auch ein Grund war für die verlorenen Kriege. Daß man sich sehr gut überlegen muß, sich in Kriege hineinziehen oder verwickeln zu lassen – bei dieser Historie. Ich stoße in meinem Umfeld komplett auf taube Ohren. Ich habe manchmal das Gefühl, ich bin der einzige Pazifist und Diplomat mit dem Mantra „es muß auch eine andere Lösung geben, audiatur et altera pars“.

Aber, wie man weiß, haben sowohl das Volk als auch die Politik ihre Prioritäten anders gesetzt und die Managementkapazität ist nun einmal begrenzt. Ich kann das auch nur bestätigen, in sämtlichen qualitativen Interviews und Gesprächen, die ich als teilnehmender Beobachter untersucht habe: 80 % haben in meinen Augen keine adäquate Realitätswahrnehmung mehr. Und ich schreibe dies explizit auch für später: Fast alle stehen hinter der „grünen Klima-Agenda“. Selbst bis zum bitteren eigenen Untergang. Ich kenne Väter, die sind seit Monaten arbeitslos, hatten technische Berufe – und glauben wirklich, daß der eingeschlagene Weg weiter beibehalten werden soll. Ich dagegen sage: Die Produktivität ist volkswirtschaftlich auf die gesamte BRD bezogen einfach nicht da. Man hätte die Soziologie nie von der Ökonomie trennen sollen, denn letztlich sind es sozialökonomische Fragestellungen. Und ich prophezeie: Trotz aller „Schuldenbremsen“ wird der Staat weiter netto Schulden aufnehmen. Das wird kein gutes Ende nehmen können, sage ich voraus. Mene mene tekel.

Jedenfalls, zurück zum Diamantenmarkt: Seit Jahren also sage ich: Hier muß Deutschland tätig werden, hier muß geforscht werden.

Aber – wie bei fast allem, was ich sagte: Hohn, Spott, Verlachen, Verleugnen. Bis die Realität nicht mehr zu leugnen ist. Aber, und das wundert mich am allermeisten: Keiner kommt und sagt: „Stimmt, das sagtest Du seit Jahren“.

Sondern statt dessen wird die Realität weiter verleugnet. Und dann wundert man sich, wenn bestimmte KI-Funktionen für die BRD gar nicht mehr freigeschaltet werden. Das wundert mich nicht. Den gesamten Datenschutz hätte ich schon längst abgeschafft! Ich habe blinde Kunden, vor lauter „Banner-Wegclicken“ können Menschen mit einer Sehbehinderung eine WWW-Seite kaum mehr bedienen! Und das beste ist ja: Beim nächsten Aufruf der Webseite oder der „App“ kommt wieder genau die gleiche Cookie-Abfrage! Ich hätte das im Gegenteil sogar verboten! WWW-Seiten müssen in meinen Augen auch für Menschen mit Einschränkungen benutzbar sein, also keine „Cookie“-Banner und keine kleinen Schriftarten und keine E-Mail-Adressen, die man nicht finden kann, kein Chat, der ständig aufpoppt. Aber ich komme wieder einmal vom Thema ab. Und ich bin ja auch der einzige, der die Problematik überhaupt wahrnimmt oder als solche erkennt und benennt.

Als Bundesforschungsminister würde ich sofort einen DFG-Sonderforschungsbereich „Massenproduktion künstlicher Diamanten“ initiieren und auch die Fraunhofer-Institute mit ins Boot holen. Hier ist einer der wenigen Bereiche, in denen es für Europa nach meinem Eindruck noch nicht komplett zu spät ist. Und das wird meiner Meinung nach eine Schlüsseltechnologie werden, auch für die E-Mobilität.

Mein Fazit – auch in diesem Bereich: Deutschland hat die letzten Jahre hier komplett geschlafen. Ehrlich gesagt, als Bayer sage ich: Wir machen das selbst. Bayern ist groß genug und muß nicht auf Deutschland warten. Dieser Bereich ist nach meiner Einschätzung nicht besonders kapitalintensiv. Eigentlich böte sich hier Wacker Chemie an. Als bayerischer Forschungsminister würde ich noch heute nach Burghausen fahren und mit den Jungs reden.

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