Hauptüberschrift: „Der tz-Check für Ihren TV-Vertrag“. „Tausende Münchner sollten jetzt handeln / Streaming statt Kabel: So geht’s günstiger“.
Unter „Nachrichten“ kommt: „Überforderung durch Fake News“, „Fast zwei Drittel der Deutschen können nicht mehr richtig erkennen, ob Informationen echt sind oder nicht.“ Tja.
Eine weitere Nachricht „Tankrabatt wird wohl nicht verlängert“. Die Postillon-Idee (Staat überweist direkt an die Konzerne, Bürokratieabbau) halte ich auch für bedenkenswert.
Dann ein Artikel, den ich kommentieren möchte: „Löhne steigen stärker als Inflation“: „Die Reallöhne haben zu Beginn des Jahres zugelegt. Wie das statistische Bundesamt gestern mitteilte, kletterten die Nominallöhne von Januar bis März gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,1 Prozent, während die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 2,2 Prozent stiegen“. Ich kann nur immer wieder sagen, was ich seit über 20 Jahren sage: „glaube ich nicht, glaube ich nicht, glaube ich nicht“. Die Berechnungsgrundlage ist in meinen Augen intransparent und schwer nachvollziehbare. Bestimmte „Verteuerungen“ (z.B. Wegfall des Sterbegeldes, Wegfall von Leistungen, Verschlechterung von zukünftigen Zahlungen) werden in meinen Augen überhaupt nicht erfaßt. Ich halte viel vom „Big Mac Index“, vom Oktoberfest-Bier, von der MVV-Streifenkarte, um die Preissteigerung zu messen. Die Reallöhne sind nach meinen Berechnungen seit etwa 10 Jahren am Sinken. Der Mindestlohn sollte in meinen Augen abgeschafft werden.
Seite 3, „Ein Ort für die Menschlichkeit“. Es ist wohl eine Art Außenstelle von Yad Vashem geplant, Karolinenplatz 4 – die „Deutsche Akademie der Technikwissenschaften“ soll wohl ausziehen. Mein Vorschlag ist seit langem, jeden zu verpflichten, einmal die Dauerausstellung zu Sophie Scholl an der Universität unter der Treppe zu besuchen. Es ist schwer zu ertragen. Oft denke ich an ihre Worte und an ihren Traum, den sie so eindrücklich schildert, von ihrem Kind. Vor diesem Hintergrund sind mir die Entscheidungen der deutschen Leitungsebene und der Mehrheit der Deutschen seit 2015 komplett unverständlich geworden. Und ich habe, beiläufig in Gesprächen, gefragt, wer am Ostbahnhof am Zaun war (soweit ich weiß inzwischen „erfolgreich“ abgerissen, trotz aller Proteste von Geschichtsbewußten) oder an ihrem Grab. Bisher: Null, niente, nada. Vergangenheitsbewältigung kann, so meine Erfahrung, nicht verordnet werden, man muß die Menschen abholen, wo sie stehen. Als Briefmarkensammler kennt man den Widerstandskämpfer-Block. Es waren ja noch mehrere. Meine Empfehlung ist auch seit Jahren, daß die Deutsche Post eine Serie „Der deutsche Widerstand“ herausgibt. Aber auch hier: Keine Reaktion.
Spektakulär: „An den Bahnhöfen“, „Wieder Verbote für Messer & Co“: „Die Bundespolizei erlässt eine Allgemeinverfügung, von der fünf Bahnhöfe in Bayern betroffen sind. Für München gilt sie für den Hauptbahnhof und den Ostbahnhof, und zwar von heute, 15 Uhr, bis Sonntag, 3 Uhr. In dieser Zeit ist das Mitführen von gefährlichen Gegenständen wie Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusspistolen, Hieb- und Stichwaffen sowie Messern aller Art verboten.“ Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß diese „Allgemeinverfügung“ im Streifall „hält“. Aber gut. Wir leben in besonderen Zeiten. Offenbar darf man kein Werkzeug mehr am Hauptbahnhof mitführen. Wenn man sich so die Decken anschaut, ist mir dann auch klar, warum hier nicht weitergebaut worden ist.
Seite 9: „Finanznot: München erhöht die Preise für Familienpässe von sechs auf zehn Euro“. Wie ich vorhergesagt habe. Krieg ist teuer, 2015 ist teuer – und es wird an den Familien ausgehen. Es ist exakt so, wie ich es vorhergesagt hatte – und keiner hat mir geglaubt, Familien müßten gefördert werden, steht ja auch auf mehr oder weniger jedem Wahlplakat. Aber nein, mir wurde nicht geglaubt und es ist für mich schwer zu begreifen, daß so viele sich jetzt bei mir beschweren, sie hätten den Wahlversprechen geglaubt. Und einige sagten mir ins Gesicht: „Jetzt merke ich es mir aber“. Vielen ist einfach nicht mehr zu helfen. 2024/2025 seien 29459 Ferienpässe „veräußert worden“. Lustigerweise scheint die Kritik von der CSU zu kommen, was man auch kaum glauben mag. Tja! So ist die Realität! Ich frage mich auch, wer denn diese Pässe kostenlos erhält. Es gab einmal einen Fall in Berlin, bei dem der einzige Schüler, der keine Transferleistungen erhielt, nicht zur Freizeitaktivität mitfahren konnte. Seine Klassenkameraden, deren Familien unterstützt wurden und deren Familien nichts zahlen mußten, waren alle dabei. Auch das habe ich immer vorhergesagt, daß es so enden werden wird. Leider habe ich trotz intensiver Recherche den Fall nicht mehr gefunden. Ich lobe 5 Euro aus für den, der mir den Bericht aus einer seriösen Quelle zukommen läßt.
Seite 11, „Verstörende Chats im JVA-Skandal“, „Wärter sollen in Gablingen mit Gewalt geprahlt haben“. Ich bin schon lange für eine externe Aufarbeitung. Unabhängige sprachkundige aus dem EU-Ausland sollten dies aufklären. In England ist in meinen Augen auch dringend Aufklärung nötig, nach den Vergewaltigungen weißer Mädchen durch Zuwanderer, dem Mord an Henry Nowak und den Morden an kleinen Kindern. Auch hier sollten Externe dies recherchieren, ich habe mich auch schon lange auf www.soziologie.de bereiterklärt, hier die Forschung durchzuführen. Nun gut, hier wird offenbar seit zwei Jahren ermittelt. Der Artikel ist gut und sachlich, ich weiß nicht, für was das Kürzel „SCO“ steht, vielleicht doch ein Schotte…
Seite 11, „Waldbrände in der Oberpfalz“. Waldbrände sind in meinen Augen fast immer auf Brandstiftung zurückzuführen. Ich habe damals ausgiebig zu den Waldbränden in LA und Pacific Palisades recherchiert, es wurde ja dem „Klimawandel“ untergeschoben, ich bin hier komplett anderer Meinung. Waldbrandgebiet wird nie Baugebiet für 30 Jahre, so würde ich vorgehen.
Seite 15, „Großmanöver gegen Putin“. Offenbar ein Gebiet im heutigen Litauen, nördlich vom Königsberger Gebiet, unter russischer Besetzung. Ich sage nur „Mene mene tekel“.
Seite 15, „EU-Millionenstrafe für Online-Händler Temu“, offenbar 200 Millionen Euro. Da habe ich mich schon immer gefragt, ob die tatsächlich fließen. Ich sage voraus: Nein.
Seite 18, „Thailand-Flug geplatzt“, „Etihad bucht Münchner einfach in andere Stadt um“. Kaum zu glauben. Zwischen „Chiang Mai“ und „Bangkog“ liegen „700 Kilometer“.
Auf der gleichen Seite, eine Anfrage zur Fußball-WM: „Wie lange darf man schauen?“. Vom 11. Juni bis 19. Juli ist die WM, bis 31.Juli gilt nun offenbar eine „befristete Lockerung des Lärmschutzes“, beschlossen von der „Bundesregierung“. Ich dachte immer, das sei Ländersache. Vielleicht täusche ich mich auch. Offenbar muß aber jede Veranstaltung „individuell genehmigt“ werden.
Sei es wie es sei, ich detecte auch in der Stadt eine Art „Grundaufregung“, die von Tag zu Tag steigt! Yeah!
Seite 19, „Komplett rauchfreie Zone“: „Smokie gastiert im Circus Krone – ohne ein Mitglied aus der Original-Band“. Sehr launisch geschrieben von Jörg Heinrich, „Das Klingt wie die Beatles mit Jim, Steve, Jack und Bruno statt John, Paul, George und Ringo.“.
Seite 23, „Diese Bahn bringt Europa Rohstoffe“, „Investition in Afrika gegen China-Dominanz“. Im Artikel wird der Autor (nicht angegeben, auch kein Kürzel), für „tz“-Verhältnisse deutlich: „Der Westen war lange abwesend. Der Lobito-Korridor soll dieses Versäumnis korrigieren und Europa eine eigene, zuverlässige Rohstoffachse sichern.“ Nun, ich denke nicht, daß dieses Projekt etwas werden wird. Man muß vom Norden her beginnen, meiner Ansicht nach. Also die nördlichen Staaten erst einmal befrieden. Hier hätte Europa schon vor 20 oder 30 Jahren tätig werden müssen in meinen Augen. Manchmal frage ich mich wie „fefe“: „Was machen die eigentlich beruflich“? Dann sollte man sich aus deutscher Sicht um Namibia kümmern in meinen Augen. Hier ist Potential verschenkt worden, die letzten 30 Jahre.
Schöner Kontrast zu den „Reallohnsteigungen“ in .de, auch auf S. 23: „Mehr US-Bürger hungern“. Das wiederum glaube ich sofort!
Seite 24, „Wir trauern“. Maximum: 104 J.; Minimum: 54 J. 60 insgesamt, drei >=100. Den 54-jährigen („Politologe“) kenne ich, so denke ich mir, aber ich weiß nicht woher, ich wollte die Todesursache recherchieren, offenbar: „Trotz Krankheit und einer herausfordernden Ausgangssituation“ – fand ich auf „LinkedIn“.
Seite 28, „Schmerzensgeld nach Mord an Luise“. Zwei zwölfjährige Mädchen haben gemeinsam ein zwölfjähriges Mädchen ermordet. „Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Luise erhebliches Leid erfahren habe und mindestens wenige Minuten mit extremer Panik und Todesangst erlebte.“ 125000 Euro müssen die Mörderinnen an die Familie bezahlen. In meinen Augen ist seit langem eine Überarbeitung des Strafrechts notwendig. „Schwarzfahren“ sollte, so mein Vorschlag, aus dem Strafrecht herausgenommen werden. Im Grunde sämtliche gewaltlose Taten bis auf einige wenige. Bei Betrug würde ich dagegen den Strafrahmen erheblich erweitern und z.B., wenn ein Kunde nicht zahlt, den Nachweis nicht mehr verlangen, daß er dies mit Absicht nicht tat. Der Nichtzahlende muß in meinen Augen nachweisen, daß er den Auftrag vergab und noch genügend Mittel hatte. Und bei mordenden Kindern, was offenbar ein wachsendes Phänomen ist, müssen nach meinem Vorschlag neue Wege begangen werden. Erst einmal: Prävention. Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Tat ohne Vorankündigung und Planung entstand. Hier fehlt mir komplett die Nachbereitung, die Rolle der Schule, der Klassendynamik etc. Vielleicht wurde es auch nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Jedenfalls muß man sich fragen, ob diese Mörderinnen nicht auf ewig weggesperrt gehören, zum Schutz der Allgemeinheit. Ein Strafprozess fand damals „wegen des jungen Alters der Beschuldigten von damals 12 und 13 Jahren nicht statt“. Einen besseren Beweis, daß das deutsche Strafrecht am Ende ist, gibt es meiner Meinung nach nicht. Das Opfer wurde grausam ermordet. Die Täterinnen leben noch. Und deren Persönlichkeit – anders kann man es gar nicht verstehen – soll nun irgendwie geschützt werden? Die Eltern mußten also über das Vehikel des Zivilrechts den Rechtsstaat zu einer Aktion zwingen. Von selbst wäre der Staat offenbar auch gar nicht tätig geworden. Der Westen muß in meinen Augen sehr aufpassen, daß seine Rechtsordnung sich nicht selbst marginalisiert. Das Recht muß sich fortentwickeln in meinen Augen. Statik halte ich für schlecht. Hier hätte in meinen Augen ein Strafprozeß stattfinden müssen! Ich kann von keiner Partei auch nur ansatzweise ein Engagement erkennen. Wie ich immer sage: Ungeeignetes Personal in Leitungsfunktionen. Das ist der Kern meiner Diagnose für den freien Fall Deutschlands, in vielen Bereichen. Wenn man das Problem nicht erkennt, kann man keine Lösungen erwarten. In meinen Augen erkennen 90 % der Personen in Leitungspositionen nicht, daß es hier größere Probleme gibt. Offenbar dauerte dieser Prozeß drei Jahre.
Sport, Seite 29, „Mit Ismaik in die 4. Liga?“. Es ist furchtbar, mit 1860, ich hatte auch hier leider mit meiner Einschätzung recht. Für den Wiederaufbau stehe ich zur Verfügung, das habe ich schon immer gesagt, auch vor 16 Jahren, aber man wollte den vermeintlich einfacheren Weg gehen. Ich schlage auch hier wieder vor: Ein kompletter Neuanfang. Alles muß auf den Tisch. Was wurde aus den Anleihen, die der Verein ausgab? Die Führung sollte in meinen Augen komplett neu strukturiert werden, und zwar mit Münchnern. Erst einmal kleine Brötchen backen. Eine saubere Aufarbeitung der Zeit von 1933 bis 1945.
Gleich daneben, ein Artikel zu Oliver Glasner, dem Gewinner der Conference League mit Crystal Palace.
Seite 30, „Völler tritt auf die Trump-Bremse!“, „DFB-Sportdirektor fordert Zurückhaltung“. Die älteren unter uns erinnern sich noch an die „One Love Binde“, an die damalige politische Leitungsebene Deutschlands und die Medienkompetenten hatten auch die Chance, die Videos der Gastgeber dazu abzurufen. Diese Bilder wurden, soweit ich weiß, in den „Mainstream-Medien“ nie gezeigt. Die Spieler sollen sie „bitte nicht während des Turniers“ äußern. Wünschenswert wäre in meinen Augen, wenn Herr Völler nicht nur die Spieler, sondern auch das politische Umfeld ins Gebet nähme.
Seite 30, eher klein, „US-Justiz ermittelt gegen die FIFA“. Ich prophezeie, das wird nicht gut ausgehen. Mit den Generalstaatsanwaltschaften von New York und New Jersey ist nicht zu spaßen. Ich bin gespannt, was die Ermittlungen ergeben. Wenn es stimmt, daß „Fans über die Lage ihrer Sitzplätze getäuscht wurden“, halte ich sogar Gefängnisstrafen für möglich. Bei den Summen, um die es hier ging.
Heinrich heute schießt den Vogel ab, die Mannschaft benötige ein Maskottchen, wie wäre es mit einem „Wal“?