Bei den neueren „iOS“-Versionen ist die „Private WLAN-Adresse“ voreingestellt aktiv.

Im Grunde ist schon diese Bezeichnung falsch. Es müßte heißen „Zufällige MAC-Adresse verwenden“.

Früher war es so, daß jedes Netzwerkgerät eine eigene eindeutige MAC-Adresse erhielt.

Man kann diese MAC-Adressen auch ansehen:

Auch sehr interessant, fast nur chinesische Firmen sind bei den jüngsten Registrierungen dabei. Dies ist wahrscheinlich ein besserer Indikator für Innovationen als das Patentwesen. Aber gut, das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls kann man z.B. einfach in öffentlichen Netzwerken mit „tcpdump“ sich den Netzwerkverkehr anschauen und dann sieht man „Julias iPhone“. Äh, also was soll das dann mit der MAC -Pseudonymisierung bringen?

Der große Nachteil ist nämlich, daß das Gerät nach einer Registrierung nicht mehr wiedererkannt werden kann und man sich z.B. im ICE-WLAN immer wieder neu registrieren muß, sobald die Netzwerkverbindung verlorenging.

Außerdem kann man ein Gerät nicht mehr z.B. über eine „Kindersicherung“ einschränken, etwa in der „Fritz!Box“

Mein Tipp also: Ausschalten. Oder „Apple“ sollte es zumindest als „Standard“ ausschalten – das wäre mein Vorschlag. Bei allen meinen Kunden schalte ich es ab, sobald entsprechende „Einwahl“-Probleme Beschwerden verursachen.

Ich denke, der komplette Ansatz vom „Datenschutz“ muß neu überdacht werden.

  1. Für den Datenschutz ist jeder selbst verantwortlich.
  2. Es ist nicht so, daß man irgendwie besonders „geschützt“ werden muß.
  3. Es kommt zum „Airbag“-Effekt: In meinem Umfeld werden munter Bilder – auch von Kindern – irgendwohin „gepostet“, munter „WhatsApp“-Gruppen gegründet, alles mögliche über „E-Mail“ verschickt. Ein bißchen Zurückhaltung täte gut.
  4. Sobald klar war, daß Windows verschlüsselte Blöcke in die USA schicken darf – ohne „DSGVO-Problem“ und „Facebook“ auch „DSGVO“-konform ist, bin ich der Meinung: Komplette Abschaffung der DSGVO und statt dessen Bildungsangebote.
  5. Auch der „Europäische Strafgerichtshof“ wurde erst schlauer, als es E-Mail-Probleme gab. Mit mir als IT-Beratung wäre das nicht passiert!

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