Wieder einmal war ich im Museum in Halle.
Dieses Mal aber auch in Nebra und ich habe mich über den Fundort informiert.
Für mich ist dieses Artefakt einer der bedeutendsten archäologischen Funde überhaupt – weltweit.
Seit langem setze ich mich mit der „Himmelsscheibe“ auseinander.
Inzwischen auch sehr mit der Rückseite. Denn die „Intarsien“ sieht man auf der Rückseite nicht. Sie ist auch ein Meisterwerk von der Ausführung her, nicht nur vom Inhalt.
Und für mich hat es schlagartig bedeutet, daß die Geschichte, wie sie für Deutschland überliefert wurde – in erster Linie von den Römern, so nicht stimmen kann.
Ein Volk, das kein Wort für „Fenster“ hatte („fenestra“) und für „Türe“ („tyra“), war aber doch in der Lage, dies anzufertigen?
Und wo ist eigentlich die Höhle, in der die Menschen damals gelebt haben.
Nach meiner Meinung:
- wurde sie hastig vergraben – um sie zu sichern
- haben die „Grabbeigaben“ nichts damit zu tun, die Schwerter mögen dort mit Absicht vergraben worden sein, vielleicht auch als Grab – oder sie wurden auch gesichert.
- die Frage ist, ob die Gegend damals bewaldet war. Jetzt sind es nur abgeerntete Felder und es ist mehr oder weniger knochentrocken.