Das Notebook ist älter, gehört zur Acer Aspire 9300 Serie. 17 Zoll, ordentliche Tastatur, leise. Nur mit einem 32-Bit-Linux noch gut zu verwenden imho.

Um an die CMOS-Batterie zu kommen, muß das Notebook komplett zerlegt werden:

  • alle Schrauben auf der Unterseite entfernen – doppelt kontrollieren, man übersieht immer eine
  • die Tastatur nach oben abnehmen, am besten von links vom DVD-Schacht mit einem Finger nach oben drücken und oben die kleinen Federchen mit einem Schraubendreher von links nach rechts wegdrücken
  • die Abdeckung der LED-Leiste entfernen, bei den Scharnieren nach oben hebeln
  • das LCD-Display abschrauben, vorher das LCD-Kabel nach oben abziehen und die WLAN-Antennen durch die Platine durchführen
  • drei kleine silberne Schrauben (beim optischen Laufwerk, beim Lüfter, beim Lautsprecheranschluß) entfernen, zwei schwarze Schrauben (bei dem SATA-Anschluß) entfernen
  • das Mainboard von hinten vorsichtig abheben, es ist noch an einer Stelle festgeklebt.

Die CMOS-Batterie ist mit einem Schrumpfschlauch versehen, festgeschweißt (also ohne Sockel oder Fassung). Das war noch Qualität.

Auf dem Mainboard steht „Myall M / 06211-2 / 48.4Q901.21 / Made in Taiwan“. Handschriftlich evtl. „Rev 3 / oppl V59“. Der Kühler scheint von „Foxconn“ zu sein.

Leider ist letztlich eine leere CMOS-Batterie bei diesem Notebook inzwischen in den meisten Fällen ein Totalschaden, denn nur Liebhaber-Kunden beauftragen den Wechsel (alles in allem zwei Stunden berechete Zeit, dafür bekommt man schon fast ein neues Notebook).

Bei diesem Notebook war auch eine Flüssigkeit wohl hineingelaufen – evtl. Rotwein – denn es gab Flecken, die sogar den Chrom angegriffen hatten.

Das ist nämlich die andere Seite: Der Kunde erwartet, „wenn das Gerät schon einmal offen ist“, daß man dann auch reinigt und putzt. Dadurch dauert die Arbeit dann länger, denn es ist unvorhersehbar, was einem alles entgegenkommt, wenn man der erste ist, der nach zehn Jahren „reigschaut“ hat, die „ZeroBrain“ auf Youtube so schön sagt.

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