Von mehreren Kunden wurde ich darauf angesprochen, ob die Gefahr eines Stromausfalls wie in Berlin auch hier bestünde.

Dazu werde ich eine Risikobewertung anfordern von den SWM (Stadtwerke München).

Deshalb noch einmal ein Hinweis: Über die letzten Jahre habe ich bei den meisten Kunden mit „Wartungsvertrag Plus“ eine APC USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) installiert.

Bei einem mehrtägigen Stromausfall, wie es gerade in Berlin passiert, hilft eine USV leider nicht oder nur sehr begrenzt.

Denn nach einigen Stunden werden die Akkus in den meisten Fällen leer sein und die USV schaltet sich ab.

Eine USV geht auch mit Risiken (Brandgefahr) einher. Sie müssen deshalb Ihre USV selbst ständig überwachen, d.h. in erster Linie prüfen, ob sie heiß wird. Einige Kunden haben Riechstörungen bis hin zum kompletten Verlust des Geruchssinns. Bei einer Geruchssinnsstörung rate ich inzwischen von einer USV ab, da der „verbrannte Elektrogeruch“ nicht mehr wahrgenommen wird und dadurch eine besondere Gefährdung entsteht.

Akkus einer USV müssen regelmäßig proaktiv ersetzt werden, spätestens nach zwei Jahren.

Vor einem Szenario wie in Berlin – ein mehrtägiger Stromausfall – hilft im Grunde nur, ein zweites Büro anzumieten in einem komplett anderen Stadtteil.

Oder eine alternative Stromquelle über Photovoltaik. Aber im Winter hilft dies leider auch nur bedingt.

Es ist jetzt in Berlin das Szenario eingetreten, vor dem ich seit über 15 Jahren immer wieder gewarnt habe.

Wenn Sie Risikobewertungen Ihres Stromversorgers erhalten haben, freue ich mich über einen Link im Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert