Seit langem setze ich mich dafür ein, daß

  • Namen von (Nazi-) Verbrechern und Personen mit zweifelhafter Couleur aus dem Straßenverzeichnis oder von Schulen getilgt werden (bisher mit mäßigem Erfolg, z.B. „Martin Luther King“ – bitte in diesem Fall selbst recherchieren und das FBI-Protokoll (das natürlich auch gefälscht sein kann) durchlesen. Auf Kommentare (auch direkt) zu diesem Fall wäre ich gespannt.
  • Namen von Frauen verwendet werden.
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Vergangenheit Deutschlands (auch z.B. „verlorene Gebiete“) in Vierteln, z.B. „Königsberger Viertel“, „Breslauer Viertel“, „Posener Viertel“, „Danziger Viertel“, „Stettiner Viertel“ verwendet werden.

Im folgenden somit eine kleine Liste und Begründung.

  • „Heinrich-Bruns Straße“: Aufgrund seiner Arbeit zum Dreikörperproblem und der Schrift „Über die Integrale des Vielkörper-Problems“ (Leipzig, 1887) [wen es interessiert, ein recht witziger Hinweis dazu findet sich in: Beiblätter zu den Annalen der Physik und Chemie, Volume 13, 1889, S. 206].

Falls einer meiner Namen oder meiner Vorschläge berücksichtig werden, würde ich mich freuen. Mein Vorschlag wären 90000 Euro. Soviel kostet offenbar jeder Baum, der in München nun neu gepflanzt werden soll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert