Hauptschlagzeile: „Firmen sollen Drohnen abwehren“, Untertitel „Bayern kündigt eigenes Gesetz zum besseren Schutz kritischer Infrastruktur an.“
Meine Meinung: Überfällig. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, sollte Bayern sich unabhängiger machen vom Bund.
Auch noch auf der ersten Seite: „Drei AfD-Politiker dürfen nicht an Wahl teilnehmen“. Über die Hintergründe ist nichts zu erfahren, die Verwaltungsgerichte müssen in meinen Augen schon sehr gute Gründe dafür haben.
Der Rest der Ausgabe ist etwas unspektakulär, sehr „auf Linie“.
Für eine eigene Besprechung habe ich mich nur entschieden wegen des Artikels auf Seite 4:
- „Kein Lösegeld für Hacker“, Untertitel: „Berliner Verwaltung zahlt nicht – Daten im Darknet“.
Rund eine Stunde nach Ablauf des Ultimatums wurde das rund 5,8 Terabyte große Datenpaket am späten Nachmittag im Darknet veröffentlicht“.
Von vielen Kunden und Personen aus meinem Umfeld wurde ich nach meiner Meinung gefragt und ob sie so abgesichert seien, daß das nicht passieren könne.
Ich meinte:
- niemand, der vernetzt ist, ist absolut sicher. Wenn jemand bei Ihnen rein will, kommt er rein.
- Vorbeugung: 1) Datensparsamkeit und 2) Datensicherung
Angeblich stünde auf der Seite: „Alle Dateien wurden im öffentlich zugänglichen Bereich hochgeladen – viel Spaß beim Stöbern, Datenjäger!“
Meine Meinung zur Vorgehensweise des Senats:
- kein Lösegeld zu bezahlen ist richtig
- im Vorfeld nicht mehr auf IT-Sicherheit geachtet zu haben, ist ein harter Vorwurf. Auf „Twitter“ las ich von jemand, der behauptet hat, mehrfach auf Datenlücken hingewiesen zu haben. Ein zweiter auf „Twitter“ (jetzt „X“) verglich das Gehalt für „IT-Experten“ (knapp 3000 Euro) und „Gleichstellungsbeauftragte“ (gut 4000 Euro). Ich weiß nicht, ob das stimmt. Aber ich weiß, weil es ja ein Teil meines beruflichen Dienstleitungsangebots ist: IT-Sicherheit ist teuer. Sehr teuer. Und ich weiß auch, daß ich bei ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit angeboten habe, tätig zu werden und mitzuhelfen – und einige haben mein Angebot nicht angenommen. Am „Fachkräftemangel“ kann es somit nicht liegen, da bin ich mir sicher.
- Ich biete hiermit auch der Berliner Verwaltung an, kurzfristig und unbürokratisch zu einem Sonderstundensatz mitzuhelfen in dieser Stunde größter Not.
Auffallend ist, daß Donald Trump erst auf Seite 5 auftaucht. Auch vorher nichts zu den Kriegen.
Seite 6, „Volkswagen verschafft sich Zeit“. Hierzu merke ich an, daß ich mich seit 20 Jahren über den „Feldzug“ gegen das Auto (IAA-Verlagerung etc.) gewundert habe. Ich sagte immer wieder: „Wißt ihr eigentlich, woher Deutschlands Wohlstand kommt? Euer Wohlstand? Wie die Renten finanziert werden und das Gesundheitswesen?“. Es war meinen Gesprächspartnern egal, es war eine Klima-Ideologie. Jetzt kommt es so, wie ich es prophezeit habe. Weitere 50000 Stellen sollen abgebaut werden. Ich werde aus diesem Land nicht schlau.
Klar ist aber, der Wohlstand läßt sich so nicht halten. Ich sah das Video eines „Youtubers“, der meinte, der Oldtimer-Markt sei tot. Er stand vor einen VW Scirocco von 1976. Das Auto gefällt sogar mir. Er meinte „Welches Auto von heute wird einmal ein gesuchter Oldtimer sein?“. Tja. Gute Frage.
Seite 7, „Aktie der Deutschen Post heißt jetzt DHL“. Nun, das ist eines meiner Lieblingsthemen. Angeblich sind nur noch 20 % des Umsatzes die „alte Post“. Da denke ich mir, dann können auch die Pensionen der „alten Postler“ von dem Unternehmen bezahlt werden, oder lastet das immer noch auf mir äh und den anderen Netto-Steuerzahlern?
Seite 8, „Börse“. Mit die beste Börsenseite überhaupt! Hut ab und auf! Auch mit Farbe inzwischen zumindest bei den Diagrammen. Bitte noch mehr Farbe! Und: Die Seite sollte zum Herausnehmen sein, also wie die Seite davor. Dann muß man sie nicht herausreißen.
Seite 9, „Frankreich stützt Landwirdtschaft“, angeblich mit „mehr als einer Milliarde Euro“, „[…] um Insolvenzen zu vermeiden“. Meiner Meinung nach auch für Bayern überfällig. Den Länderfinanzausgleich hätte ich schon längst abgeschafft und ich würde die heimischen Bauern stützen. Bayern muß so autark wie möglich werden.
Auf der gleichen Seite „Immer mehr große Firmen gehen pleite“. Davor habe ich jahrelang gewarnt. Meiner Meinung nach hat die Bundesregierung nach wie vor den Ernst der Lage erkannt. Für mich ist die Wirtschaft nach wie vor im freien Fall. Von „Bürokratieabbau“ sehe ich nichts, ganz im Gegenteil, die „Verpackungsverordnung“ ist eher noch mehr Bürokratie, auch der „Kündigen“-Hinweis.
Seite 11, Teil „Bayern & Region“, „Virus breitet sich in Ställen aus“, jetzt der „Shamonda“-Virus, angeblich über 1000 Fälle. Nun gut, wenn das die Hauptschlagzeile ist, weil man ja schon, wie die Redaktion und die Chefredaktion so denkt. Ich wette, da sind einige im Urlaub.
Darunter „Wolfratshausener Wolf darf abgeschossen werden“. Auf diese Überschrift habe ich jahrelang gewartet, ach was, jahrzehntelang.
Leider mußten dafür mindestens zwei Schafe sterben. Das ist in meinen Augen ein schönes Zerrbild unserer Gesellschaft: Erst muß etwas passieren, bevor agiert werden kann. „Seher“ wußten das schon vorher, daß ein Wolf Schafe töten wird – und hätten es niemals soweit kommen lassen. Aber nicht jeder ist eben mit der Gabe des Sehens ausgestattet.
In meinen Augen gibt es zu viele „Ja-Sager“ und zu wenige, die die Dinge beim Namen nennen und auf Mißstände hinweisen. Das ist in meinen Augen auch ein Grund dafür, daß die Lage ist, wie sie ist.
Eine tolle Szene im ersten Harry Potter, „Sich gegen Feinde stellen ist leicht. Aber sich gegen Freunde stellen ist viel schwerer. Deshalb zehn Extra-Punkte für Slytherin“. Hut ab vor Frau Rowling, wie sie das eingekleidet hat.
Seite 12, „Kampf gegen Ärztemangel“. Jetzt soll es „Physician Assistants“ geben. Also, meine Meinung hierzu ist seit 20 Jahren auch klar. Viele meiner Kunden sind Ärzte und Arztpraxen. Der Verdienst ist zu niedrig. Die Auswüchse der 80er haben sich ins Gegenteil verkehrt, denke ich, und mein Vorschlag ist eine Verdoppelung des Gehalts der Ärzte. Bei den Krankenkassen müssen 80 % der Leistungen gestrichen werden. Der MDK muß stark gekürzt werden. Die Punkte müssen anders berechnet werden. Es ist zuviel Bürokratie im System. Zu der Telematik-Infrastruktur habe ich schon genug geschrieben. Jedenfalls: So lange Ärzte so wenig verdienen, werden sie abwandern oder in der Industrie arbeiten und nicht in der Patientenversorgung. Die Politik hat das Thema meiner Meinung nach noch nicht erfaßt. Auch hier also: „Der freie Fall“.
Seite 16, „Weniger Flüge“, im ersten Halbjahr am Flughafen München gut 8 % Rückgang. Das verwundert selbst mich. Die Begründung halte ich für unbefriedigend.
Seite 18, ein prima Artikel über Samuel Beckett, er war 1936 für ein halbes Jahr in Deutschland, ich wußte nicht, daß er eine Cousine in Kassel hatte, die er verehrte. Der beste Artikel in dieser Ausgabe, cons an Sabine Dultz.
Seite 25, „Engelke und Pastewka als Paar“. Ich bin ein großer Verehrer von Anke Engelke und wenn ich mich in positive Stimmung versetzen will, denke ich an ihren Steuerberater-Sketch. Pastewka rules, wir haben früher oft seine Sendungen als „Vorfilm“ geschaut im Freundes-Kino oder vor der US-Wahlnacht.
Seite 26, „Das Wunder vom Himalaja“. Das ist wirklich ein Wunder. Ich habe schreckliche Videos in den „alternativen Medien“ dazu gelesen. Wenn es wirklich nur 1259 Tote wären, würde ich erleichtert sein. Ich bin nicht mehr ganz sicher, daß hier der Mensch nicht einen Anteil hat, und zwar nicht wegen „Klimawandel“, sondern wegen Staudammbau.
Seite 35, „Die Bilder kann ich nicht vergessen“, zum Olympia-Attentat. Ich nehme das vorher geschriebene zurück, dieser Artikel gehört auch auf Platz 1. Dies darf man nie vergessen, was damals passierte, und wenn ich einmal Bundeskanzler bin, müssen sich bestimmte Zirkel in diesem Land ein Video anschauen, in dem ein Kapitel diese Morde behandelt. Hier fehlt es meiner Meinung nach komplett an Erinnerungskultur. Wenn ich Gäste habe, gehe ich fast immer mit ihnen an die Gedenktafel im Olympiadorf. Und wir sind immer die einzigen! Noch nie traf ich dort andere Mittrauernde. Gibt es schon eine „Anton-Fliegerbauer-Straße“? Oder eine Moshe-Weinberg-Straße? Oder eine „Josef-Romano-Straße?“ Dann schlage ich dies hiermit vor.
„Knorr-Bremse: Start fürs Riesen-Viertel“, Untertitel „Milbertshofen: Mehr als 1000 Menschen sollen im neuen Quartier Wohnungen finden“. Auf Seite 36. Wer soll denn da wohnen? Und wo sollen sie arbeiten? Da denke ich mir immer, die Stadtplanung hat aus den Erfahrungen der USA nichts gelernt. Es gibt auch Städte in Deutschland. Das weiß jeder Stadtsoziologe, wirklich jeder. Meine Prophezeiung: In 30 Jahren muß das Hochhaus gesprengt werden.