Einsatz in der Wissenschaft: Wo ist KI wirklich nützlich oder sogar unschlagbar?

Nach äußerst ernüchternden Erfahrungen mit allen Arten von KI-Anbietern bin ich wieder zu der guten alten Internet-Suche zurückgekehrt mit einer genauen Prüfung der Quellen.

Ganz früher – die Alten erinnern sich noch an die erste Suchmaschine altavista.com – kamen auch wirklich weltweite Suchergebnisse zurück.

Jetzt erkennen die Suchmaschinen, von welchem Ort aus man anfragt.

Ich finde also kaum mehr original-US-Seiten, selbst wenn ich bei „google.com“ anfrage nach „fixing Mercedes S211 rear bumper“ kommen deutsche Seiten oder deutsche „weiterführende Seiten“.

Man muß sich somit als recherchierender Wissenschaftler in gewisser Art und Weise anpassen. Und genau prüfen, wie die Suchmaschine eigentlich funktioniert.

Wo ist aber die KI wirklich unschlagbar? Bei der Recherche in fremden Sprachen. Man kann gezielt fragen: „Gibt es Ergebnisse in anderen Sprachen?“. Das würde man, auch wenn man Grundkenntnisse z.B. in Französisch oder Spanisch hat und ungefähr versteht, ob es halbwegs in die richtige Richtung geht, bei russisch oder chinesisch oder japanisch niemals vermögen.

Ich nutze das in der letzten Zeit intensiv und kann es nur empfehlen.

Die Seiten muß man sich dann selbst noch einmal anschauen und mit einem Übersetzungsdienst übersetzen lassen, aber es ist gut.

Bei „youtube“ hat nach meinem Eindruck die automatische Übersetzung nachgelassen. Oft wird es gar nicht mehr angeboten. Es gibt viele indonesische Reparatur-Videos, die konnte man früher mit englischen Untertiteln versehen lassen. Das ist offenbar nicht mehr möglich. Warum, weiß ich nicht.

Es gibt noch eine neue interessante Entwicklung:

Daraus:

In July 2026, Anthropic (along with 190 other signatories, including several other major AI model providers) signed the EU AI Act’s Code of Practice on Transparency of AI-Generated Content.

This required us to add a watermark—a numerical way of determining the likelihood that Claude was involved in writing a piece of text—to the outputs of models released after August 2, 2026. As we recently explained, this watermark is invisible to anyone who does not have the detection API. It has no practical impact on the quality or content of Claude’s outputs and contains no information about the user, their organization, or their conversations with Claude.

The Act also required us to provide a way for users to tell whether a text likely contains the watermark. We are thus rolling out a detection API in private preview. It is currently available to eligible organizations (such as regulators, law enforcement, media, fact-checkers, independent researchers, educational organizations, and EU civil society groups) as required under EU law. It is also available for enterprises that are similarly obligated to verify watermarking for their own compliance with the Act. We plan to expand access to the detection API over time. You can register interest in access here.

Ich habe bisher bei „Hugging Face“ noch kein einziges EU-Modell gefunden, das ich herunterladen könnte.

Aber in meinem ganzen IT-Umfeld reden alle von KI, haben aber noch nicht ein Mal selbst ein Modell heruntergeladen und zum Laufen gebracht.

Ich weiß immer gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Auch über das Selbstverständnis der EU. Reguliert werden hier ja irgendwie die anderen.

Bitte schreiben Sie in die Kommentare, falls Sie hier Hinweise oder Vorschläge oder Links haben. Auch Hinweise wie „EU-Modell“, aber man kann es dann nicht frei herunterladen, sondern muß sich dann irgendwo registrieren…

Äh, ja, bei Anthropic mußte ich mich auch registrieren für den Zugriff auf das „detection API“. Wie kann ich sonst Plagiate bei Hausarbeiten oder Doktorarbeiten oder Diplomarbeiten oder Bachelorarbeiten herausfinden?

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