Der Haupttitel ist: „Erste Fahrt im Sommer? Mit dem ICE zum Flughafen / tz verrät Route, Takt & Co.“. Da fragt man sich: Warum erst jetzt? Wie lange ist der Flughafen schon in Betrieb? Immer noch kein ICE Anschluß? Man erinnert sich an den „Transrapid“. Das war in meinen Augen damals eine Grundsatzentscheidung mit unabesehbaren Folgen. Bayern und auch Deutschland haben sich damals gegen Hochtechnologie entschieden. Mit Folgen bis heute.
Dann: ‚“Post macht mit Briefen Minuts“. DHL-Chef schlägt Alarm: Tägliche Zustellung „nicht mehr tragfähig“‚
Als Philatelist und Briefmarkenhändler und Programmierer für Briefmarkensoftware und „Kataloge“ – oder besser: „Bücher“ ein Artikel, der nicht verwundert. Ich habe schon immer gesagt: Die gesamte Privatisierung war ein Fehler. Letzte Woche habe ich ein Paket mit Open-Source-Debian-DVDs in die Schweiz verschickt. Darauf: 0 % Umsatzsteuer. Wie soll ein privater Paketdienstleister da mithalten können? Es ist in meinen Augen eine „Pseudo-Privatisierung“ gewesen. Die Kosten für die Versorgung der Beamten etc. hat in meinen Augen noch niemand außer mir sauber durchgerechnet – und auch ich kann die Zahlen aktuell in Deutschland nicht veröffentlichen. Droht jetzt ein Schicksal wie in anderen Ländern, wo der Briefdienst eingestellt wurde? Glaubt man den Altvorderen, wurde die Post im vorletzten Jahrhundert zwei bis drei Mal am Tag zugestellt. Und jetzt, mit all der Sortierungstechnik etc., soll das nicht mehr möglich sein, „jeden Tag“? Meiner Meinung nach hätte man die Züge mit den Postwagen auch nie einstellen dürfen. Ich bin mir sicher, wenn man es volkswirtschaftlich sauber durchrechnet und ehrlich die Umweltbelastung der LKW-Flotte berechnet, waren die Züge im ganzen gesehen am günstigsten.
Deshalb bin ich ja für ein Loslösen Bayerns von der Deutschen Post AG und die Wiederherstellung einer eigenen Bayerischen Post. Die Zustellqualität muß in meinen Augen dringend gesteigert werden, ich kann nicht sehen, wie dies unter dem Dach der „Deutschen Post AG“ geschehen soll, mit DHL-Chef Tobias Meyer an der Spitze. Das Sortierzentrum an der Donnersbrücke wurde auch geschlossen. Die Postämter in der Kochelseestr. 11, am Goetheplatz und am Harras wurden in den letzten Monaten geschlossen. Wie soll das denn weitergehen? Wo ist hier die Wachstumsstrategie? Warum greift der Bund nicht ein? Von Herrn Merz erwarte ich hier nichts, in meinen Augen hat er die Problematik der Situation nach wie vor nicht erkannt. Bei Markus Söder scheint ein Umdenken eingekehrt zu sein, nach seiner Rede am 21.5.
Ein weiterer Artikel: „Griechenland zahlt EU-Schulden zurück“: „Das Land will im kommenden Monat Kredite in Höhe von 6,9 Milliarden Euro bedienen. Damit löst Italien Griechenland auf Platz 1 der am höchsten verschuldeten Länder innerhalb der EU ab.“. Das war zu erwarten. Das habe ich auch so vorhergesagt, damals, als Griechenland dem Euro-Währungsgebiet beitrat. Meine These ist, daß die Länder mit eigenen Währungen am besten dastehen werden: die Schweiz, Schweden, Dänemark und Polen.
Noch angerissen: „U6 – Ab nächster Woche Chaos“.
Auf Seite 2 ein Artikel, der glaube ich den Pfad in den Krieg gut illustriert: Ein „TZ-Kommentar: Waffenkooperation mit Kiew: Vom Bittsteller zum Partner“.
Der Artikel bezieht sich auf den Artikel unten auf der Seite: „Pistorius schließt Drohnen-Deal mit Kiew / 1500 Kilometer Reichweite: Deutschland und Ukraine planen Hightech-Produktion“.
Somit das vorläufige Ende der Lieferung von Helmen zur Verteidigung. Jeder geschichtlich Interessierte weiß, wie die Konflikte zwischen Deutschland und Rußland ausgegangen sind. 1918 mit den Gebietsverlusten von Westpreußen, Elsaß und Lothringen etc. 1945 mit Ostpreußen, Schlesien und großer Teile Pommerns. Jeder kann dies sich auf der Landkarte ansehen. Man muß kein großer Prophet sein um sich auszumalen, wie der dritte Versuch ausgehen werden wird. Wenn ich dies in Diskussionen anspreche, frage ich immer als erstes, um das Wissen zu testen: Wie hieß Kaliningrad früher und wie heißt der Fluß. Bisher wußte es noch niemand. Die Deutschen sind überraschenderweise ein sehr geschichtsloses Volk. Mehr dazu kann ich hier nicht mehr schreiben. Niemand wollte bisher von mir angebotene neue Forschung zur Vertreibung finanzieren (siehe http://www.soziologie.de) – die jetzt durch KI und neue Technik möglich wäre. Mene mene tekel.
Auch auf der Seite: „Premier Keir Starmer unter Druck“: „Labour verlor in England mehr als tausend Ratssitze“. Ich empfehle immer, auf das, was in England passiert, zu achten. Gerade die englische Justiz, die Verurteilungen für Meinungsäußerungen und Tweets, die Behandlung der Mädchen und jungen Frauen in Rothenham und vor allem die Aufarbeitung, der jüngste Mord an einem Engländer, der dann „rassistisch“ von der Polizei offenbar gefesselt wurde. Ich kann mein Angebot an England nur immer wiederholen, unabhängig von außen nach Ursachen und Wirkung dies soziologisch zu erforschen.
Ein weiterer Artikel: „EU gegen Schröder als Vermittler“.
Und: „Drohnen im Sudan / Mindestens 880 tote Zivilisten“. Vielen Dank an diesen Artikel. Viele Medien berichten überhaupt nicht mehr über die Lage im Sudan. Mir ist das ein komplettes Rätsel. Erinnert mich an die „News / Deaths – Ratio“ bei Krankheiten.
Seite 3: „Reiter lässt Krause von der Kette“, „Amtsübergabe im Rathaus: Alt-OB lobt Nachfolger“. Das ist eine wirkliche Zeitenwende. Früher Erich Kiesl, CSU. Dann Georg Kronawitter, SPD. Dann Christian Ude, SPD. Dann Dieter Reiter, SPD. Jetzt: Dominik Krause, „Grüne“. 100 Tage Welpenschutz und eine große Portion Nachsicht sollte jeder erhalten. Die Baustellensituation in München ist in München meiner Meinung nach völlig ausgeufert. Als der Radlweg in der Tumblinger Straße „zurückgebaut“, d.h.: zerstört, wurde, verlor die SPD bei mir den letzten Rest an Sympathie. Als ehemaliges SPD Mitglied habe ich mich abgewendet, als es keinen städtischen Kindergartenplatz für mich als gebürtigen Münchner und Gewerbesteuerzahler gab.
Ein weiterer Artikel: „Koalition: Vertrag ist unterzeichnet“. Mit: „Das war eigentlich für Sonntag geplant gewesen, allerdings war OB Dominik Krause (Grüne) wegen Krankheit ausgefallen. […] Der Vertrag steht im Zeichen der Haushaltskonsolidierung. 500 Millionen Euro wollen Grüne/Rosa Liste, SPD, FDP und Freie Wähler in den kommenden drei Jahren einsparen – im laufenden Haushalt. So soll noch Geld übrig bleiben, um Investitionen zu stemmen. Schließlich hat Krause 50000 neue Wohnungen versprochen.“ Ich habe schon oft geschrieben, was ich davon halte. Aus volkswirtschaftlicher Sicht muß an den „großen“ Blöcken die ersten Prioritätstätigkeiten liegen. Die Städte müssen zum Bund sagen: „Wenn Du uns Flüchtlinge zuteilst, mußt Du zahlen.“. So lange das nicht geschieht, ist Micro-Management hoffnungslos. Ich bin ein großer Freund von Micro-Management, aber erst muß die große Linie stimmen, man mit A-B-C-Analyse die Sachlage pragmatisch einteilen und dann sofort agieren. Die Gewerbesteuer muß runter. Der freie Fall muß gestoppt werden.
Auf Seite 4, ein Artikel „Hauptbahnhof: Fahrplan für den Interims-Bau“. Offenbar soll eine „Zwischenlösung, die 20 Millionen Euro kostet“ für „zehn Jahre gedacht“ sein. Nun, alleine zum Münchner Hauptbahnhof könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Seit 15 Jahren ist er glaube ich eine Dauerbaustelle. Auch null behindertengerecht. Ich habe ja Zivildienst gemacht mit geistig Behinderten, und wenn man das einmal gemacht hat, schaut man automatisch auf abgesenkte Bordsteinkanten und Rampen. Wie der Hauptbahnhofumbau genehmigt werden konnte, ist mir vollkommen schleierhaft. Wenn ich einmal in eine Entscheidungsposition komme, wird es diese Super-Dauerbaustellen nicht mehr geben. Und „der Lift in Laim ist bis ? außer Betrieb“ würde ich auch nicht erlauben. Wenn der Lift abgeschaltet wird, muß die Bahn eben eine andere Lösung finden. Rollstuhlfahrer benötigen in meinen Augen mehr Beachtung, denn mit der Mobilität steht und fällt vieles. Auch, wenn man als Behinderteneinrichtung einmal einen Ausflug machen möchte. Da bleibt de facto nur die S-Bahn. Als Briefmarkensammler kenne ich Bilder vom alten Münchner Bahnhof. Ich kann nicht erkennen, daß er schöner werden würde. Der Kopfbahnhofstatus ist auch nicht zu ändern. An bestimmten Ecken riecht es wie die New Yorker U-Bahn Ende der neunziger Jahre. Das sind doch Probleme, die müßte man in den Griff bekommen, denkt man.
Dann ein Artikel „Energiespeicher Süd: Bald Saft für Sendling“. Mit: Der Wärmespeicher Süd der Stadtwerke – sowas wie Münchens größter Boiler – läuft seit April und ist bereits mit dem Fernwärmenetzen Innenstadt und Perlach verbunden“. Ein Fassungsvermögen von „57.000 Kubikmetern Fernwärmewasser“. Ich halte nichts von Fernwärme, aus drei Gründen: Baukosten, Wärmeverlusten über den Transportweg, Ungeziefer“. Und bei dieser Menge frage ich mich: Hat jemand berechnet, was passiert, wenn der Speicher birst? Oder bin ich der erste, der hier die Simulation mit der „finite Elemente Methode“ durchrechnen wird?
Dann der längere Artikel zum ICE und „U3 und U6: Ab Montag wird gebaut / Sanierungen an Poccistraße und Goetheplatz“: „Die drei Bauphasen werden bis August nächsten Jahres dauern.“ Poccistraße: „Hier sei der Spannbeton an der Decke korrodiert, an sogenannten Spanndrähten bildeten sich Risse.“ Wie gesagt: Ich würde derartige Sanierungen nicht mehr genehmigen, außer es besteht Einsturzgefahr. Ich kenne die betroffenen U-Bahn-Stationen. Es wird hier immer wieder gesperrt. Ich sehe auch, daß eine Baustelle da ist, aber niemand arbeitet. Es waren Plakate zu sehen mit „Der MVV fährt durch“ – das hielt ich schon immer für einen Unsinn. In der Nacht ist Stopp, zwischen zwei und fünf Uhr, dann kann man im U-Bahn-Netz bauen und auch ab 23 Uhr kann man eingleisig fahren. So hätte man Zeitfenster. Die Trambahn kann schön die Nacht über fahren. Oder die Busse bilden einen Sternverkehr. Das große Vorbild für mich ist Mainz, mit dem „Sternverkehr“. Super gemacht. Vielleicht könnte man den Mainzer Verkehrschef einmal für ein halbes Jahr nach München holen, damit sich der MVV hier Ideen holt.
Auf Seite 5, „tz testet das Parkplatz-Navi“, „Neue Handy-Funktion soll bei der Suche helfen“. Ich hoffe, daß diese App nicht mit öffentlichen Mitteln finanziert worden ist. Der MVV und die Stadt sollten in meinen Augen sparen und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Den MVV-Radlverleih habe ich auch nie verstanden. Das ist die Gefahr von Krediten: Man denkt sich, es ist Geld da. Das Geschäftsmodell wird verzerrt. Ohne Kredit wären derartige Projekte wohl nie umgesetzt worden. Es gibt am Gärtnerplatz realistischerweise keinen Parkplatz, das ist einfach Fakt, da benötige ich doch keine App und keinen Versuch, das sollte man einfach wissen. Manchmal bin ich immer noch über die Realitätsferne ob groß oder klein verblüfft.
Auf Seite 6, „Chinesischer Turm“, „Maifest fällt ins Wasser“: „Doch nachdem die Eisheiligen Bibbertemperaturen bringen und auch noch Regen ansteht, wurde der Termin jetzt wegen des schlechten Wetters ersatzlos abgesagt.“.
Auch auf der Seite: „Ausbau des Fernwärmenetzes / Hier wird überall gebuddelt“. „Die SWM sprechen von einem rund 1000 Kilometer langen Fernwärmenetz, einem „der größten in Europa“. Wenn ich SWM-Chef wäre, würde ich die Baurarbeiten sofort einstellen. Statt dessen würde ich maximales Müll-Recycling voranbringen. Alles, was verwertbar ist, verkaufen. Alle Metalle aufschmelzen und aufarbeiten. Pfand in den Pfandkreislauf bringen. Ich würde Geld mit Müll verdienen. Und dann würde ich vier große Batteriespeicher aufbauen mit Altbatterien erst einmal. Es liegt auf der Hand, daß diese kommen müssen. Dann gibt es keine negativen Strompreise mehr, sondern die Stadt kann den Strom kostenlos abnehmen bei Überproduktion und die eigenen Batterien aufladen. Es könnte so einfach sein. Die Fernwärme ist in meinen Augen ein gigantischer Irrweg, nach meiner Meinung kann man das gut in Rostock sehen – und auch im Olympiazentrum-Gebiet.
Seite 7, „Kontaktperson im Virus-Drama kommt nach München / Hanta: Schwabing ist gerüstet“. „Allerdings wird die bayernweit einzigartige Sonderisolierstation nach tz-Informationen vorerst nicht in Betrieb genommen.“ Nun, was ich zu „Hanta“ denke, kann man sich vorstellen. Man kann sich auch vorstellen, was die „Sonderisolierstation“ kosten würde. Mir ist nicht klar, warum „Hanta“ so einen Resonanzboden findet in den Medien. TBC ist nicht so spektakulär. Aber vielleicht sollte man dazu mehr schreiben. Ich sage nur: „A-B-C“-Analyse. Gerade im Gesundheitswesen. Wo setze ich den Hebel an? Was ist mein Ziel? So lange das nicht klar ist, muß ich gar nicht mehr über Lösungen diskutieren, er wird immer abseits vom Pfad der Effizienz sein.
Äh, warum ist das ein Pfad? Weil alle anderen ihre Wege zu Straßen und Autobahnen ausgebaut haben…
Auf Seite 8 ein Artikel, was ich immer vorhergesagt habe: „Bestechlichkeit: Polizist verurteilt!“, „Bei Verkehrskontrolle: Beamter (40) verlangte Geld, um Drogentest verschwinden zu lassen“. Immer wieder kommen derartige Fälle in die Medien, in meinen Augen hätte man hier schon lange systematisch forschen müssen. Polizisten werden in meinen Augen nicht gut bezahlt, das öffentliche Ansehen sinkt – nicht erst seit den „Corona-Maßnahmen“, von bestimmten Schichten ist Gewalt gegen die Polizei an der Tagesordnung und wird in meinen Augen unzureichend verfolgt (in meinen Augen passierte in Mannheim eine regelrechte Hinrichtung, ich habe das Video gesehen). Was ist das Ziel? Das muß immer die Frage sein. Wenn der Rechtsstaat erhalten bleiben soll, ist die Polizei eines der absoluten Zentren, die gestärkt werden müssen. Wenn ich Polizeichef wäre, würde ich die Polizisten stärken. Persönlich mit ihnen sprechen. Fragen, wie so etwas passieren kann. Mich auch vor die Polizisten stellen und sie schützen vor Anwürfen und Vorwürfen. Aber auch hier in meinen Augen: Der „freie Fall“.
Dann drei Seiten Werbung für Ärzte. Hier bin ich auch konservativ. Arzt ist ein „freier Beruf“, wenn man das noch lange so laufen läßt, sehe ich nicht, warum ärztliche Dienstleistungen umsatzsteuerbefreit bleiben sollen. Auch zwei mit Professorentitel. Das würde ich als Universitätsrektor nicht zulassen oder die Beamtenversorgung entsprechend kürzen.
Seite 13, „Voller Einsatz für die Pflege“ / „Vanessa B. (29) erhält besondere Auszeichnung für ihre Arbeit“. Ein sehr schöner Artikel von „KWO“, die Gesundheits- und Krankenpflegerin stammt aus Madagaskar. Er endet mit „Ihr Vater hat ihr neulich gesagt, wie unendlich stolz er auf sie ist.“ und ‚[…] ihre Mutter damals am Flughafen zu ihr sagte, bevor sie das erste Mal nach Bayern flog: „Mach das, was dich glücklich macht. Aber vergiss nie, wo du herkommst!“‚. Der demographische Wandel, den ich für das größte Problem Deutschlands halte, wird hier weitere Realitäten in der breiten Masse erzwingen. Demenz wird in meinen Augen komplett unterschätzt. Ich frage mich jeden Tag, warum die Politik hier seit Jahren offenbar untätig ist. Als ich Zivildienst geleistet habe, waren Maden in der Matratze eines Zivi-Kollegen-Altersheims. Pflege, Pflege, Pflege, hier muß ein absoluter Schwerpunkt sein in meinen Augen. Und die Menschen so lange fit halten wie möglich. Ja, und hier gehört auch das absolute Überholverbot auf Landstraßen hin, 80 km/h auf Landstraßen und viel härtere Strafen für „in Kauf genommen, jemand schwer zu verletzen“. In meinen Augen sollten bei derartigen Unfällen nicht mehr die Versicherungen, sondern die Fahrer die Pflegekosten bezahlen. Dann hören sich die Autorennen nämlich sehr schnell auf. Ein Blick auf die Schweizer Justiz lohnt. Egal, das führt jetzt recht weit, von mir auch ein Dank an die Ausbilderinnen und Ausbilder von ihr, denn in meinen Augen wird das viel zu wenig gewürdigt, was hier geleistet wird – und ich kenne Fälle aus dem engsten Umfeld, wie viel hier geleistet wird!
Seite 13, „Stadtführerin auf Dürer-Spuren“. Es fehlt eine Abbildung der Briefmarke. Albrecht Dürer rules! Es sollte mehr Albrechts geben!
Seite 15, „Behalte den Kopf in den Sternen“, „Moderatorin Nina Eichinger (44): Das gab mir mein Vater Bernd mit auf den Weg“. Recht hatte er! „Keep your feet on the ground and keep reachin‘ for the stars“, ich höre ab und zu noch American Top 40, Casey Kasem, ein Vorbild für mich, trotz allem, nach wie vor. Very long distance dedication an Casey und Bernd!
Seite 18, „Die Stecker-Revolution“. Zu USB-C. Wir haben glaube ich keinen einzigen Notebook-Hersteller in der EU und auch keinen einzigen Mobiltelefon-Hersteller. Also im Grund schreiben wir chinesischen und US-Produzenten vor, wie sie ihre Verpackungen zu gestalten haben. Das ist „Bureaucracy first“ in meinen Augen. Ich würde das sofort wieder abschaffen. Die Bürokratie wird immer mehr, genau wie ich es vorhergesagt habe. Ich weiß schon, sie meinen es ja gut. Aber oft ist halt „gut“ das Gegenteil von „gut gemeint“. Es gibt soweit ich weiß auch keinen einzigen deutschen USB-C-Netzteil Hersteller. Manchmal frage ich mich, ob um mich herum alle verrückt geworden sind, ob wir bei „des Kaisers neue Kleider sind“, ob sie es nicht sehen können, nicht sehen wollen, oder einfach nur immer nachbeten. Jeder, wirklich jeder, müßte doch sehen, wozu das führen wird. In meinen Augen zu einer gigantischen Altersarmut und zu einem absoluten menschenunwürdigen Massenelend in der Pflege.
Seite 19: „MDR setzt Tatort aus / Drastische Sparmaßnahmen: Drei Jahren keine neuen Folgen mit Schnabel & Co“. Um ehrlich zu sein, den letzten Tatort habe ich vor vielleicht 15 Jahren komplett gesehen. Ich kann also eigentlich nicht mitreden, ich bin nicht die Zielgruppe. Die Drehbücher sind in meinen Augen zu „woke“, zu holzschnittartig. Und das halte ich für eine reine öffentlichkeitswirksame Maßnahme. Es gäbe bestimmt andere Stellen für die entsprechende Einsparung. Ich bin ein großer Freund der Unterstützung der deutschen kreativen Szene, also Drehbücher, Schauspieler, Kamera und Ton etc. Da würde ich eher weniger Serien von außen einkaufen. Volkswirtschaftlich gesehen fließt das GEZ-Geld dann ab. Bei einer eigenen Produktion bleibt es im Land. Als Aufsichtsbehörde würde ich somit einen bestimmten Prozentsatz an heimischen Produktionen sogar vorschreiben. Aber es ist immer wieder schön zu sehen, wenn man US-Filme anschaut, wenn im Abspann eine deutsche Förderungsanstalt erwähnt wird.
Seite 22: „tz-Interview: Das rät Lindner der deutschen Politik / „Der Kanzler braucht Mut zum Risiko“. Bei Christian Lindner bin ich mir noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Er wohnt offenbar in Dänemark, das gibt mir zu denken. Er ist jetzt „einer der Chefs der Autoland AG“. Das ist nichts schlechtes. Deutschland lebt auch vom Auto. Wem das nicht klar ist und wer das nicht will: Dem ist in meinen Augen nicht zu helfen. Das Interview ist gut, die Antworten nicht staatsmännisch, aber wohlbedacht und fair. Ich kann mir vorstellen, daß er noch einmal Finanzminister werden wird. Ich rechne ihm hoch an, daß er eine „Wirtschaftswende […] organisieren“ wollte. Er hat die Milliarden „Sondervermögen“ nicht aufgenommen. Das rechne ich ihm auch hoch an. Vielleicht wäre eine erneute Kanzlerschaft von Gerhard Schröder mit ihm als Finanzminister und Dobrindt als Innenminister ein Weg, um Deutschland noch zu „retten“, wenn das passiert, was ich mir denke – in einigen Jahren. Ansonsten sehe ich für die Bundesrepublik schwierige Zeiten anbrechen, vielleicht auch ein Auseinanderbrechen, dann wäre Bayern auf sich alleine gestellt.
Auf der gleichen Seite: „Bosnien-Beauftragter Schmidt tritt zurück“. Offenbar keine dpa-Meldung. Ich weiß nicht, wer mit dem Kürzel „HOE“ zeichnet, aber eine Spitzenmeldung, die „tz“ ist in meinen Augen viel besser als ihr Ruf, was den Politik- und den Sportteil angeht.
Seite 23, „Kaffeepreise sinken erneut“. Die Vorhersagen der steigenden Weltmarktpreise scheinen sich nicht bewahrheitet zu haben. Seltsam.
Seite 26, „Wir trauern“. Nur ein „Ausreißer“ mit „48 J.“ Rekord: 99.
Seite 31, „Sport“, meiner Meinung nach hat die „tz“ den besten Sportteil von allen Zeitungen, die ich zur Zeit so lese. Jedenfalls was Fußball betrifft. Bayern, 1860, Nationalmannschaft, Trainer. Ich will gar keinen Artikel herausgreifen, sie sind alle gut.
Aber wenn etwas so gut ist, daß es fast perfekt ist, steigen auch die Ansprüche.
Der Artikel „Eberl auf dem Prüfstand“ ist top, keine Frage, es fehlen aber in meinen Augen Hinweise, daß Spieler wie Jonathan Tah Bonus „kosteten“ trotz „ablösefrei“. Warum hier überhaupt eine Personal-Diskussion stattfindet, ist für mich etwas unverständlich. Max Eberl ist einer der wichtigsten Architekten des aktuellen Erfolgs „FC Bayern“. Und wie neulich zähneknirschend mir ein Norddeutscher sagte: „Noch nie war der FC Bayern so sympathisch wie jetzt“. Ich sah seinem Gesicht an, wie er sich jedes einzelne Wort abringen und abpressen mußte. Gnädig, wie ich bin, habe ich nicht gefragt, wie sein Verein gespielt hat. 🙂
„Heinrich Heute“ sollte eine Medaille bekommen, „Dai dai 2026!“. Rules!
Und mit dem positiven will ich es auch bewenden lassen.
Hinweis: Warum schreibe ich das überhaupt? Erhalte ich dafür eine Vergütung? Nein. Ich schreibe es deshalb, damit man später nicht einmal sagen kann „das war nicht bekannt“ oder „das habe ich nicht gewußt“ oder „darüber wurde nicht berichtet“. Ich denke, Informiertsein ist eine Bringschuld. Ich denke, wir erleben gerade eine weltweite Umbruchsphase. Ich denke, Deutschland hat eine entscheidende Position. Wie 1871, 1914 und 1939. Und ich denke, die Geschichte reimt sich. Deshalb auch meine Kommentare und das Einbetten in einen größeren Zusammenhang. Mehr dazu in meinen Büchern und meinem US-Substack. Warum das alles so ist, weiß ich nicht, vielleicht liege ich auch falsch. Für Kommentare und Hinweise bin ich immer offen. Für Bademäntel nicht. Ich habe absolut keine Toleranz bei einer Einschränkung der Meinungsfreiheit und Gesinnungsverboten. Das war immer ein Zeichen, daß ein großes Übel auf das Land zukam.