Seit langem vertrete ich die These, weniger Geld in gut gemeinte oder vermeintliche Gegenmaßnahmen zur Erderwärmung zu stecken (vor allem, wenn man Deutschlands Einfluß in weltweitem Maßstab einmal berechnet hat), sondern vielmehr alles zu tun, um Leben zu schützen.
Angeblich sind dieses Jahr 50000 Tote durch die Hitzewelle im Sommer zu beklagen.
Ich würde sofort sämtliche „Guti“-Maßnahmen stoppen und statt dessen:
- Klimatisierungstechnik vorantreiben, vor allem in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern
- Brunnen so betreiben, daß eine Stadt wie München sie nicht abschalten muß genau dann, wenn sie am wichtigsten wären und Städte kühlen können
- einen städtebaulichen Plan entwickeln, wie z.B. Frischschluftschneisen erhalten werden können
- Projekte, die im Hochsommer zusätzlich Hitze erzeugen, verschieben
- Mehr Trinkwasserbrunnen aufstellen. z.B. in München gibt es angeblich recht viele, alleine, ich finde keinen. Außer auf dem Viktualienmarkt. Seit langem schlage ich dies vor bei jedem Kinderspielplatz. Der Brunnen auf der Flaucherwiese funktioniert gefühlt 50 % der Zeit nicht.
Jetzt aber noch eine andere Frage:
- Wenn man weiß, daß in Bayern im Jahr durchschnittlich ein Niederschlag von n Litern pro qm fällt.
- Wenn man weiß, daß in Bayern im Voralpenland im Jahr durchschnittlich ein Niederschlag von n Litern pro qm fällt.
- Wenn man weiß, daß in München
Und wenn man nun empirisch feststellt, daß in den ersten drei Quartalen des Jahres nur ein Viertel dieses Niederschlags fiel.
Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, daß die „restlichen“ drei Viertel der durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge in der verbleibenden 90 Tagen des Jahres niedergehen?