Es gibt bisher zwei Artikel zu der Thematik:

und

Ehrlich gesagt, kann ich mir das nicht vorstellen.

Hier müßten so viele Stellen und Institutionen komplett versagt haben, daß das im Grunde nicht möglich ist.

Aber es bestärkt mich in einer Vorgehensweise, die ich in schon seit Jahren und zuletzt in meinem Buch „Wissenschaft in Zeiten von Corona“ angewendet habe: Die Einführung eines Korrekturfaktors zu offiziellen Zahlen.

Fast jeder, der sich ernsthaft mit Primärdaten beschäftigt und z.B. im Schulsektor einfach sauber erhebt, wie viele Schulstunden ausfallen und „Kurzstunden“ anstehen oder ein Ersatzlehrer das betreffende Fach nicht unterrichten kann und dann einen „Film schauen läßt oder einen Arbeitsauftrag machen läßt“, könnte vermuten, daß die offiziellen Zahlen nicht stimmen könnten. Also – das halte ich schon seit 20 Jahren so – ist ein Korrekturfaktor sehr sinnvoll, damit die offiziellen Zahlen die wahre Realität widerspiegeln. Ein weiteres Beispiel wären die öffentlichen Finanzen und die impliziten Lasten, die sauber und nachvollziehbar ausgewiesen werden müßten. Entweder ein Korrekturfaktor (K Index H) oder über „Fälle gewichten“ im Statistikprogramm SPSS (oder PSPP).

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