Das Titelbild ist sehr gut. Ein Berg. Ein Adler hat eine Kralle auf einem Brett. Auf der anderen Seite des Brettes steht Bundeskanzler F.M. mit einer Europa-Flagge in der Hand. Mit hängenden Schultern, leicht schiefem Kopf, geschlossenem Mund und einem resignierten Gesichtsausdruck.

Der Untertitel ist „Militär, Banken, Internet / Warum ohne Amerika nichts geht“.

Drei weitere Themen werden angerissen:

  • Lebenspläne: Ich will keine Kinder!
  • Gelsenkirchen: Wie die Schließflächer geplündert wurden
  • Alzheimer: Zweifel am neuen Medikament Leqembi

Auf der Innenseite werden vier Bücher beworben von „DVA“.

Dann vier Themen auf der Seite 3:

  • Titel – „Erstaunlich lange hielten deutsche Politiker und Wirtschaftsvertreter Donald Trumps erneute Präsidentschaft für eine bloße Verlängerung seiner zwar aggressiv-chaotischen, letztlich aber gar nicht so folgenreichen ersten Amtszeit“. Weiter muß man nicht lesen, denn offensichtlich ist, daß der Autor keine einzige „Rally“-Rede angehört hat während des Wahlkampfs.
  • Grönland
  • Ost-West-Debatte
  • Spiegel Geschichte „Die USA gleiten offenbar in eine autokratische Herrschaft“ – weiter muß man nicht lesen.

Seite 4 und 5: Ausland: Wieder nichts über Frankreich. Das wird zu einer Obsession von mir, ich weiß, aber wenn Deutschland nicht bald wieder in eine Kooperation oder einen Dialog mit Frankreich kommt, wird es immer schwieriger werden.

Auf Seite 6 ein Artikel „Digitales Heroin“ mit dem Untertitel „Soziale Medien wirken in vielerlei Hinsicht wie Drogen auf das menschliche Gehirn. Es ist daher richtig, den Gebrauch für Kinder und Jugendliche einzuschränken“.

Meine Meinung: Dem Artikel ist zuzustimmen. Ich sage das seit über sieben Jahren – besonders vehement, als die Kinder in „Home Office“ gezwungen werden sollten und „Home Schooling“ mit dem iPad machen sollten – schon Erstklässler. Von allen, ausnahmslos allen, wurde ich niedergeschrien. Alle wußten es besser als ich, der selbst Apps programmiert und diese Thematik eng verfolgt hat. Schön, daß der „Spiegel“ jetzt hier offenbar langsam umsteuert. Besser spät als nie.

Seite 7: Werbung in eigener Sache, „flexibles Vorteilsangebot“, 20 % sparen beim Spiegel-Abonnement.

Seite 8, „TITEL“, „Dann gehen hier die Lichter aus“, Untertitel „Geopolitik Ohne amerikanische Waffen, Technologie, Geheimdienste und Finanzdienste läuft in Deutschland und Europa fast nichts. Gibt es überhaupt noch einen Weg aus der Umklammerung?“.

Der Artikel belegt die These gut. Ihm ist daher zuzustimmen.

Aber: Konkrete Gegenmaßnahmen sind nicht zu finden. Es finge bei den Banken an. Deutschlands Bankensektor ist in meinen Augen desolat. Die letzten Reste der bayerischen Banken werden jetzt von der Unicredit übernommen. Das sollte in meinen Augen verboten werden, Bayern braucht mindestens eine eigene starke Bank.

Es gibt dann noch ein Interview mit Steven Sokol (S. 16f.)

Ein weiterer Artikel „Der Staat ist er“ schlägt in die nun zehn Jahre alte Kerbe.

Es wird die „Tötung“ von „Renee Good“ erwähnt und es wird deutlich, daß der Autor nicht alle Videos gesehen hat und offenbar die Vorgeschichte nicht kennt. Weiter muß man also gar nicht lesen, denn jeder, der auf „Twitter“ die Vorgeschichte kennengelernt hat, ist besser informiert.

Es ist immer wieder spektakulär, daß kaum erwähnt wird, was das größte Problem der USA ist (in meinen Augen): Die Verschuldung. Auf so vielen Ebenen, viele sind verschuldet bis fast zur Handlungsunfähigkeit.

Auf Seite 20 wird thematisiert, daß sich zwei deutsche Politiker auf dem Rollfeld in Island trafen. Offenbar wegen eines Tankstopps auf dem Weg in die USA. Man fragt sich: Warum fliegen die beiden nicht zusammen? Offenbar ist noch genug Geld vorhanden. Sehr schön.

Auf S. 23 eine Karikatur mit „Niedersachsen nimmt das schriftliche Dividieren aus dem Lehrplan der Grundschulen“. Es geht um die Teilung eines Kuchens. Die Karikatur ist der beste Beleg dafür, daß diese Herausnahme überfällig ist, denn weder der Karikaturist noch das Lektorat hat erkannt, daß hier eine Themaverfehlung vorliegt. Ich bin schon seit langem dafür, die Grundschulen zu entschlacken: Kein Englisch mehr. Mehr Musik und Sport. Weg mit pseudo-ökologischen Aktionen wie „Müll sammeln und aufheben“. Aufhören mit dem Einbeziehen der Eltern für alle möglichen Aktivitäten, „Cafes“, die in Kuchenbacken und „Zeit zur Verfügungstellen“ enden. Wie sollen das Familien mit mehrern Kindern stemmen? Die Grundschule sollte: Lesen, schreiben, rechnen vermitteln. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Die „vereinfachte Ausgangsschrift“ sollte auch wieder weg, zurück zur „normalen Schreibschrift“ von Anfang an. Das sind alles meine Ideen. Das schriftliche Dividieren sollte weg, weil es letztlich den Kindern die Freude an der Mathematik nimmt.

Seite 25: Wieder Werbung in eigener Sache, der „Spiegel“ „zum Vorteilspreis“.

S. 26., „Immer Ärger mit dem Personal“, mit „Friedrich Merz“, „Die schwarz-rote Koalition ist angeschlagen“. Von dem Artikel weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Offenbar will F.M. Personal austauschen. Nun, von mir aus. Was soll dann werden? Soll jemand kommen, der offen sagt, wo die Probleme liegen? Wird die Bürokratie dadurch weniger? Werden die Betriebsschließungen aufhören?

Überspitzt gesagt: Erst wenn der letzte Gewerbesteuerzahler Steuererstattungen fordert, wird die Verwaltung merken, wovon sie eigentlich lebte.

Ich bleibe bei meiner These: Die Deutschen haben immer noch nicht verstanden, wo das Problem liegt. Donald Trump tut alles, um die Spritpreise nach unten zu bringen? Was machen die Deutschen? Erhöhen am 1.1.2026 die „CO2-Steuer“ (wenn ich richtig informiert bin, wenn ich hier falsch liege, bitte einen Kommentar).

Die „CO2“-Steuer gehört wie der „Solidaritätszuschlag“ in meinen Augen sofort und rückwirkend zum 1.1.2026 abgeschafft.

Auf S. 29 ein Artikel „Barbie-Lyrik im Ministerium“. Darauf hatte mich schon ein Kunde hingewiesen. Ich kann das ehrlich gesagt kaum glauben. Wenn das stimmt, würde ich die Mitarbeiterzeitschrift einstellen. Es geht um Geld sparen. Das wird alles aus Steuermitteln finanziert.

Seite 30, „Wegners Endspiel“. Ein guter Beleg für meine These, daß viele Führungspositionen inadäquat besetzt wurden seit etwa 2005.

S. 32, „Die Leidensgenossin“. Ich weiß nicht, was der Artikel soll. Deutschland hat sich verzockt mit zwei spektakulären Fehlentscheidungen in meinen Augen, „2015“ und die Unterstützung beim Krieg. Volkswirtschaftlicher Irrsinn. Meiner Einschätzung wurde durch das „Sondervermögen“ letztlich recht gegeben. Das Geld war nie da. Die Produktivität ist nicht da. Wenn nicht umgesteuert wird, läuft es in meinen Augen cp auf eine gigantische Altersarmut hinaus.

Seite 35, „Alarmstufe Weiß-Rot“ – auch ein etwas seltsamer Artikel.

Seite 36, „Einer war noch nie im Osten, einer gilt im Internet als rechts, alle sind sich einig: Woke ist tot!“.

Zur Ost-West-Debatte auf „TikTok“. Mag sein, mag auch nicht sein. Aber „go woke, go broke“ sollte inzwischen zum Allgemeingut gehören. Seltsam, daß keine Frau bei den vier Protagonisten dabei war. Äh, ach so, die Interviewerinnen waren beide weiblich.

Seite 41, „Zehn Tote, keine Täter“, „Am 18. Januar 1996 brannte in Lübeck eine Flüchtlingsunterkunft. Aufgeklärt wurde der Fall nie. 30 Jahre später sucht eine Initiative neue Hinweise“. Der erste Artikel, den ich für wirklich lesenswert halte. Es ist sehr verwunderlich, daß der Fall nach wie vor nicht aufgeklärt ist. Mord verjährt nicht. Unklar bleibt, ob es denn überhaupt zweifelsfrei ein Anschlag war, es muß ja ein Gutachten gegeben haben. Der Artikel wirft selbst Fragen auf, die eigentlich recherchiert hätten werden sollen. Oder der Verweis auf frühere Artikel dazu, denn der „Spiegel“ wird ja darüber schon mehrfach berichtet haben.

Seite 42, „Das Bohrloch von Buer“, über die Schließfächer. Ich bin nach wie vor fassungslos, wie das überhaupt passieren konnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert